Steuerberater wechseln
Wann sich ein Wechsel lohnt und wie er unkompliziert gelingt
Ein Steuerberaterwechsel kann sinnvoll sein, wenn die Zusammenarbeit dauerhaft nicht mehr zu den Anforderungen des Unternehmens passt. Fehlende Erreichbarkeit, unklare Abläufe, eine wenig verständliche Kommunikation oder mangelnde Unterstützung bei wichtigen Entscheidungen können gute Gründe sein. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung und einer abgestimmten Datenübergabe lässt sich der Wechsel meist unkompliziert organisieren.
Wann ist ein Steuerberaterwechsel sinnvoll?
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist die Grundlage einer guten Steuerberatung. Unternehmer sollten sich fachlich zuverlässig begleitet und bei steuerlichen sowie betriebswirtschaftlichen Fragen ernst genommen fühlen.
Ein Wechsel kann sich insbesondere lohnen, wenn Rückfragen regelmäßig unbeantwortet bleiben, Fristen oder Zuständigkeiten unklar sind oder die Beratung kaum auf die individuelle Unternehmenssituation eingeht. Auch veränderte Anforderungen können ausschlaggebend sein: Wächst ein Betrieb, werden Mitarbeitende eingestellt oder entstehen komplexere Aufgaben in der Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung und Jahresabschlusserstellung, muss die steuerliche Betreuung mit dieser Entwicklung Schritt halten.
Vor einer Kündigung empfiehlt sich jedoch ein offenes Gespräch. Manche Probleme beruhen auf unterschiedlichen Erwartungen oder unklar vereinbarten Abläufen und lassen sich auf diesem Weg lösen.
Der richtige Zeitpunkt für den Kanzleiwechsel
Grundsätzlich ist ein Steuerberaterwechsel auch während des laufenden Jahres möglich. Vorher sollte geprüft werden, ob im bestehenden Vertrag Kündigungsfristen vereinbart wurden und welche Arbeiten bereits begonnen oder noch nicht abgeschlossen sind.
Besonders sorgfältig muss der Übergang organisiert werden, wenn aktuell Steuererklärungen, Jahresabschlüsse, Lohnabrechnungen oder eine Betriebsprüfung bearbeitet werden. Offene Fristen und Zuständigkeiten sollten eindeutig dokumentiert sein. So wird vermieden, dass Aufgaben zwischen der bisherigen und der neuen Kanzlei liegen bleiben.
So gelingt die Übergabe der Unterlagen
Nach einem erfolgreichen Erstgespräch wird das bestehende Mandat schriftlich beendet. Anschließend erhält die neue Steuerkanzlei die erforderlichen Vollmachten und Informationen. Dazu gehören beispielsweise Buchhaltungsdaten, Jahresabschlüsse, Steuerbescheide, Verträge, Lohnunterlagen, offene Vorgänge und die bisherige Korrespondenz mit dem Finanzamt.
Unterlagen und elektronische Daten sind grundsätzlich an den Mandanten beziehungsweise mit dessen Zustimmung an die neue Kanzlei herauszugeben. Bestehen allerdings noch offene Honorarforderungen, kann unter bestimmten Voraussetzungen ein Zurückbehaltungsrecht greifen. Solche Punkte sollten deshalb frühzeitig geklärt werden.
Persönlich beraten und zuverlässig begleitet
Wer seinen Steuerberater wechseln möchte, sollte nicht allein auf einzelne Leistungen achten. Ebenso wichtig sind eine klare Kommunikation, feste Ansprechpartner und eine Beratung, die zur Größe, Branche und Entwicklung des Unternehmens passt.
Röhr und Partner Steuerberater in Essen-Werden unterstützt Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler persönlich und auf Augenhöhe. Das Leistungsspektrum reicht von der Finanz- und Lohnbuchhaltung bis zur Steuererklärung und Jahresabschlusserstellung. Bei einem geplanten Kanzleiwechsel können die notwendigen Schritte gemeinsam besprochen und die weitere Zusammenarbeit strukturiert vorbereitet werden.
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